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Ratgeber: Proberaum für die eigene Band einrichten

Ratgeber: Proberaum für die eigene Band einrichten

Musik ist eine wunderschöne Sache. Sie lässt Herzen höher schlagen, sorgt für ein unvergessliches Gefühl beim Hören und verbindet Menschen. Jedoch müssen die Stücke bis zur Aufführung erst einmal geprobt werden, da diese sicherlich nicht sofort perfekt klappen und für einen glamourösen Auftritt sorgen. Ein Proberaum ist daher für viele Bands unverzichtbar. Dieser muss allerdings so eingerichtet werden, dass er nicht nur praktisch und gemütlich ist, sondern auch die Nachbarn durch die Musik nicht belästigt werden. Ein Schlagzeug kann durchaus sehr laut sein, und als Lärmbelästigung angesehen werden.

Die richtige Einrichtung

Gemütlich soll es sein und dennoch praktisch. Dies sind meist die Wünsche an einen Proberaum. Diese Mischung ist auch grundsätzlich nicht verkehrt, denn zwischen den einzelnen Songs sollten auch Pausen gemacht werden. Sind diese nicht entspannend, kann die Stimmung im Proberaum sehr schnell kippen und ins Negative umschlagen. Eine Couch, Notenständer, die richtige Aufbewahrung für die Instrumente und auch die Auswahl der Teppiche ist wichtig. Ein Kühlschrank und vielleicht auch ein kleiner Tisch mit Stühlen können zusätzlich für Gemütlichkeit sorgen. Da sich aber über Geschmack streiten lässt, ist die genaue Zusammensetzung und die Umsetzung immer der Band überlassen. Diese muss sich im Proberaum wohlfühlen können, um auch gute Musik zu machen.

Schalldämpfung für den Proberaum

Neben der gemütlichen Einrichtung ist es vor allem der Lärmschutz, der große Aufmerksamkeit benötigt, um ideal angebracht zu werden. Die Wände, die Decke und auch der Boden müssen mit dem richtigen Material ausgestattet werden, um auch für optimalen Schallschutz zu sorgen. Wird eine Wand nicht verkleidet oder gar die Decke vergessen, kann der Lärmschutz nicht seine volle Wirkung entfalten und es hat zur Folge, dass sich eventuell die Nachbarn beschweren. Sicherlich mag es auch einmal schön sein, der Band zuhören zu können, auf Dauer ist es jedoch für viele eine Belastung im Alltag und daher ist der Lärmschutz unbedingt von Nöten. Das Üben macht dadurch auch viel mehr Spaß, denn es ist sicher, dass sich hier niemand mehr belästigt oder gestört fühlt und wegen dem Lärmpegel die Polizei ruft und diese aufgrund dessen den Proberaum schließt.

Bild: panthermedia.net Markus Nicolini